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RABENHOF 21. April 2021

monija und mir geht es gut, wir sind geimpft, haben hier den Rabenhof und fahren in monijas Haus öfter in den Wochenendurlaub. Außerdem sind wir beide vor Freude Frühlingsboten, weil Annalena kandidiert.

Wir haben fürs Folkmagazin ein paar großartige Mitarbeiter, von denen einige zur Zeit ausfallen. Ich denke, das FM wäre besser, wenn wir uns besser untereinander kennen würden. Dann könnten wir uns besser gegenseitig Freude und Impulse vermitteln, uns die Bälle zuspielen und besser an einem Strang ziehen. So fühle ich mich jetzt etwas allein.

Ich bin ja Mitgründer und von Anfang an dabei, jetzt seit ca. 8 Jahren außer Artikel für die neue Landesvorsitzende Grünen passiv. Hier sind wir auf 100 km 15 Leutchen, darunter die ehemalige Landesvorsitzende und 3 Aktive, Nette, die unbewusst wenig zulassen. Deshalb geht es hier leider langsam voran. So eine kleine, heterogene Zufallsgruppe Ehrenamtlicher ist eine Herausforderung, der ich mich nicht gestellt habe, da – als ich dabei war – nach der Fahrt 50 km hin – nur Absprachen stattfanden darüber, wer was wo als Delegierter des Landkreises vertritt. Das ist wie stundenlanger Smalltalk. Das schaffe ich nicht, da denke ich zu schnell und auch nicht taktisch. Früher in Hamburg war das anders. Da konnte ich einiges mit guten Vorschlägen bewegen und umsetzen.

 Mit der neuen Spitze sind in Mecklenburg bin ich erstmals zufrieden. Und mit der Bundesspitze und dem neuen Weg des Verständnisses, der Kooperation, des miteinander Redens auch. Auch wenn ich in Wirklichkeit viel extremer bin, aber nicht Fundi, sondern moderat mit Einsicht, dass wir ohne Regieren in der Opposition nur etwas in 20 Jahre langen Meinungsbildungsprozessen vielleicht ändern können. Aber auch das jahrzehntelange Aussitzen geht wegen der Klimaveränderungen ja nicht mehr. Also Ranklotzen, Mehrheiten gewinnen, Kompromisse machen, aus der Schmoll- und Schmuddelecke raus und trotzdem in der Realität Schritt um Schritt die Notwendigkeiten zu erledigen. Wenn ich als Grünenoldie hier noch etwas beitragen kann, würde ich das wohl gern machen. Für die Grünen alten habe ich gerade eine Präambel beantragt, dass das Leben an erster Stelle stehen soll.

Mit dem Folkmagazin ist es jetzt durch die Pandemie dünn, und ich habe jetzt - im September 88 – auch ein paar andere Aufgaben zu erledigen. Ich arbeite an meinem 2. Liederbuch. Und es sind einige sehr schöne grüne Lieder dabei, von denen es für unsere Menschen im Land gut wäre, wenn einige oft in den Medien wären. Auf dem Gebiet sind unsere Grünen hier wenig zukunftsorientiert. Ich habe sie noch nie singen gehört. Singen für die Zukunft ist für mich grün. (Gern schicken wir ein paar Lieder in pdf oder jpg fürs Singen, für Presse, für Bands, für Solisten. Weiteres dazu können wir besprechen.)

Außerdem sind die Treffen hier auf dem Rabenhof und Fahrten mit dem Wandervogel auch vorzubereiten (Auch wenn sie uns zum Teil durch die Coronaexperten vermasselt werden.) für die, die musizieren oder singen oder tanzen und das Miteinander mögen. Liebe Grüße. hedo

   
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