Die Billerbecker Akustik Session

Die Billerbecker Akustik-Session fand an jedem ersten Mittwoch im Monat bei „Jöppi“ in der Fußgängerzone statt und erfreute sich über die nähere Umgebung hinaus einiger Beliebtheit. Wie alle anderen mussten auch hier die Aktiven ihre monatliche Live-Session streichen, zum großen Bedauern aller Betroffenen. So schnell gaben sich die Münsterländer aber nicht geschlagen: Weil die gewohnte Session wegen Corona ausfiel, produzierten sie Videos, die auf einem eigenen Youtube-Kanal zu finden sind.


Susanna Wüstneck, Günther Leifeld-Strikkeling und Günter Benning entwickelten daraus ein Online-Format. So fand Anfang Dezember die Session über Zoom statt. Dieses Programm für Video-Konferenzen ist ja vor allem den Berufstätigen inzwischen vertraut. Aufmerksam geworden war ich auf den Termin durch die
Facebook-Gruppe. So war es mir möglich, mich mal eben live in der Nähe von Münster einzuklinken, was in Person nicht möglich wäre. Der freundliche Kontakt war rasch hergestellt – wie es eigentlich immer ist, wenn man auf bisher noch unbekannte Folkies trifft. 

Am schönsten wäre ja, wenn man spontan zusammenspielen oder mitsingen könnte. Dies macht bekanntlich einen großen Teil des Reizes einer Session aus. Das Problem: gemeinsames Musizieren funktioniert online nicht richtig, da der gespielte Ton mit Zeitverzögerung ankommt. Diese Verzögerung ist auch nicht überall gleich. Wie sich herausstellte, ist die Qualität der persönlichen Internet-Verbindung ausschlaggebend, auch bei der ruckelfreien Wiedergabe von Videos. Wenn wir alle Glasfaser hätten, sähe es besser aus. Die Anwesenden, die über eine Webcam verfügten, waren gemeinsam auf dem Bildschirm zu sehen. Bei Zoom kann man sonst auch ohne Kamera per Telefon teilnehmen.

Was gut klappte, war das Weitergeben des „Staffelstabes“ im Kreis durch den Moderator Günter. So kamen am Mittwoch die Zugeschalteten nacheinander an die Reihe, um etwas zu singen oder zu spielen. Zu hören waren eigene Songwriter-Stücke ebenso wie alte Balladen oder Instrumentales. Die dazwischen eingespielten Videos sorgten für weitere Abwechslung. Die Videos kann man vor jeder Session einsenden. Zu sehen waren teils die anwesenden Teilnehmer, teils Unbekannte, zu hören neben Folk auch Rock oder Blues. Zeit für Gespräche und Späße im Teilnehmerkreis war „wie im wirklichen Leben“  natürlich auch. So vergingen ruck-zuck zwei anregende Stunden. Weiter geht es am ersten Mittwoch im Februar, 2.2.21, 20 Uhr (Zoom-Meeting-Nr: 896 9955 6209) Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   Fotos: Günter Benning

   
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